Was passiert im Moment?

Im Januar starteten 3 Filmprojekte in denen sich die Teilnehmenden mit Fragen rund um das Thema Integration beschäftigten. Am ersten Wochenende im Mai endete das Projekt mit einer weiteren öffentlichen Präsentation.Die Ergebnisse der Filmarbeit standen im Mittelpunkt der Abschlussperformance.

In dem Film „Politik und Menschen – Schicksale sichtbar machen“, zeigten die Macher welche behördlichen Hürden und Schwierigkeiten für  geflüchtete  Menschen auftauchen.

Der Film „Die Sichersucher – Leben, wo andere Urlaub machen!“, zeigte am Beispiel des Ortes Rastede,  wie Flüchtlingshilfe gelingen kann  und welche Erfahrungen geflüchtete Menschen vor Ort gemacht haben.  Lina Alshalati, seit zweieinhalb Jahren in Deutschland, wurde im Interview gefragt, wie sie geflüchtete Menschen nennen würde und prägte den Begriff der „Sichersucher“, weil ihrer Erfahrung nach der Wille zum Überleben der ursächliche Grund für die Flucht von Menschen darstellt.

Im dritten Kurzfilm  „Selbstverständlich Zusammenleben“ stellten die Filmemacher Menschen in Betrieben, Kindergärten und Jugendzentren vor und befragten sie zu ihren Erfahrungen im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen.

Alle Beteiligten der Filme  erhielten  aus den Händen der Projektleiter Heike Scharf, Swen Engel und Uwe Fischer einen Film -Oskar.

Die Abschlussveranstaltung wurde durch selbstgemachte Musik der Teilnehmenden bereichert.  Michel Waskönig, der seinen Freiwilligen Dienst im Ev. Bildungshaus absolviert, hatte seine Mitstreiter auf  eine musikalische Reise  geschickt und dem Publikum eine klangliche  Begegnung zwischen Orient und Okzident präsentiert.

In einem Theaterstück zeigten Teilnehmer in sehr klaren Bildern wie Schubladendenken echte Begegnung und Kennenlernen verhindert.

Die Leiterin des Evangelischen Bildungshauses, Frau Martina Rambusch- Nowak, betonte in ihrem Grußwort, dass das Projekt „Fremdsein überwinden“ gelebte Integration ist.  „Hier trifft Mensch auf Mensch und wir sehen uns in die Augen. Hier werden Freundschaften geschlossen und an den Schicksalen der Menschen Anteil genommen.“.

Herr Oberkirchenrat Mucks-Büker bedankte sich bei den Projektleitern und den Teilnehmenden für ihr großes Engagement.

Im Sommer 2018 wird die filmische Gesamtdokumentation fertiggestellt sein. Der Zeitpunkt und er Ort der Premiere wird noch bekanntgegeben.